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Pendlerpauschale ab 2008 berechnen / Fahrtkostenrechner

Mit diesem Rechner können Sie die absetzbaren Werbungskosten für den Weg zur Arbeit ausrechnen. Berechnet wird nach der alten und neuen Regelung ab dem 1. Kilometer. Geben Sie daher bei der Steuererklärung die vollen Kilometer an. Die Pendlerpauschale kann von allen Personen geltend gemacht werden, egal ob Sie mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit der Bahn oder mit dem Mähdrescher zur Arbeit gelangen. 



Für die Richtigkeit der Berechnung der Entfernungspauschale übernehmen wir keine Gewähr. Wenn Sie möchten können Sie den folgenden Pendlerpauschale Rechner für die Fahrtkostenpauschale auch auf Ihrer Homepage einsetzen.

Weg zur Arbeit :
(einfache Fahrt, in vollen Kilometern)
km  
Wie viele Tage haben Sie gearbeitet? Tage 
Haben Sie den Weg mit einem KFZ zurückgelegt? ja nein 
   
 


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Neuste Nachricht zum Thema Pendlerpauschale

Maut nicht Bestandteil der Pendlerpauschale
Veröffentlicht: 25.01.2010

Im Rahmen der Pendlerpauschale können sowohl Fahrten mit dem Auto, mit dem Bus als auch mit anderen Verkehrsmitteln in vollem Umfang von der Steuer abgesetzt werden. Dies gilt selbst für Fahrten mit der Fähre. Anders sieht es indes bei Mautgebühren aus, die nicht der Pendlerpauschale zugeschlagen werden dürfen. Das hat laut einem Artikel bei Capital.de das Finanzgericht Sc... weiterlesen

Justizministerin: Klagen gegen Pendlerpauschale sollen Ausnahme bleiben
Veröffentlicht: 25.01.2010

Die Kürzung der Pendlerpauschale hat bekanntlich zu einer Flut von Klagen und letztlich zu einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts geführt. Dieses hatte vor rund einem Jahr die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale angeordnet und dafür gesorgt, dass bereits ab dem ersten gefahrenen Kilometer Pendlerpauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer angesetzt werden k&... weiterlesen


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Die Entfernungspauschale

Die Entfernungspauschale, gerne auch als Pendlerpauschale bezeichnet, gibt es vom Prinzip her bereits seit 1920. Damals durften die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erstmals steuerlich geltend gemacht werden. Seither hat die Steuervorschrift eine Reihe von Änderungen durchlebt. Die letzte, zum Jahr 2007, beschäftigt aktuell immer noch die Gerichte und hat für viel Wirbel gesorgt.

Sinn der Entfernungspauschale ist die steuerliche Entschädigung für die nötigen Aufwendungen, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Schließlich hat nicht jeder das Glück nur wenige hundert Meter oder ein paar Kilometer mit dem Rad fahren zu müssen. Sie gilt für alle Pendler und inzwischen längst nicht mehr nur für jene, die mit Bus oder Bahn zur Arbeit kommen. 1955 wurden auch die mit dem Auto zurückgelegten Kilometer berücksichtigt.

Höhe der Pendlerpauschale

Die Höhe der Pendler Pauschale, die bei der Steuererklärung berücksichtigt wird, wurde immer wieder neu festgelegt. 0,36 DM pro Kilometer waren es ab dem Jahr 1971, wenn das Auto benutzt wurde. Der Betrag stieg 1990 auf 0,50 DM. Vor der Euroeinführung waren es 0,70 DM, die man je gefahrenen Kilometer einsetzen durfte. Das Einkommensteuergesetz wurde schließlich dahingehend geändert, dass alle Fahrten zur Arbeit als steuermindernde Werbungskosten galten. Auch die Pauschalen wurden angehoben und modifiziert. 2002 bis 2003 wurden für die ersten zehn Kilometer 0,36 Euro, darüber hinaus 0,40 Euro als Pendlerpauschale bewilligt. Bis zum Jahr 2006 gab es für jeden Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 0,30 Euro. Seit dem 1. Januar 2007 gehen die leer aus, die nicht mindestens eine Wegstrecke von 20 Kilometern zurücklegen müssen. Erst ab 20 Kilometern werden 0,30 Euro wie Werbungskosten behandelt. Fahrtkosten, die höher als 4.500 Euro sind, werden vom Finanzamt nur anerkannt, wenn die Fahrt zur Arbeitsstätte mit einem überlassenen oder einem eigenen KFZ erfolgte. Dabei ist es egal, ob mit Traktor oder mit dem PKW.

absetzbar sind also

  • 2004 - 2006     0,30 Euro ab dem 1. Kilometer

  • 2007       0,30 Euro ab dem 21. Kilometer

  • 2008       0,30 Euro ab dem 21. Kilometer

  • ab 2009       0,30 Euro ab dem 1. Kilometer

Arbeitstage

Neben der Kilometerzahl benötigt das Finanzamt auch die Zahl der Arbeitstage. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, im Kalender die Tage zu zählen, kann es sich etwas einfacher machen. Werden im Betrieb fünf Tage die Woche gearbeitet, können 230 Tage eingetragen werden. Bei sechs Arbeitstagen sind es 280 Tage. Für jeden Tag mehr, der aufgeführt wird, ist dann allerdings ein Nachweis erforderlich.

Wie lange überhaupt noch Angaben zur Fahrtkostenpauschale gemacht werden können und ob die Neuregelung für das Jahr 2007 Bestand hat, muss sich noch zeigen. Derzeit ist der Bundesfinanzhof mit dem Thema befasst, nachdem mehrere Betroffene geklagt hatten. Für die Steuerzahler und Pendler keimt also immer noch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass sie nach wie vor für jeden Kilometer, der nötig ist, um zur Arbeit zu gelangen, einen Bruchteil zurückerhalten. Das letzte Wort wird allerdings auch im Streitfall um die Kürzung der Entfernungspauschale der Bundesgerichtshof haben.

Wer bei einem positiven Urteil die Werbungskosten dann ab dem 1. Kilometer berücksichtigt haben will, sollte bei der Steuererklärung jeden Kilometer angeben, auch wenn die Fahrt zur Arbeit unter 21 Kilometer liegt. Kommt dann der Steuerbescheid sollten Sie Einspruch einlegen. Nur dann kann es zu einer rückwirkenden Anrechnung kommen.

Die Geister haben sich schon lange an dem Thema geschieden. Auf der einen Seite sind jene, die weder einen sozialen noch ökologischen Nutzen der Pendlerpauschale sehen. Sie sorge vielmehr dafür, dass eine Zersiedlung stattfinde und die Innenstädte nach und nach veröden, weil die Menschen außerhalb wohnen und nur zur Arbeit in die Stadt kommen. Auf der anderen Seite wird die Pendlerpauschale als wichtiger Anreiz gesehen, eine Arbeit auch dann anzunehmen, wenn man länger fahren muss. Falle sie ganz weg, könne das Pendeln sich als vollkommen unwirtschaftlich herausstellen.

 


 

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